Shitstorm gegen Eugen Block

Chronik der Woche

Starbucks besteht auf Maskenpflicht. Eugen Block löst einen Shitstorm aus. Und der Umsatz von Coca-Cola geht drastisch zurück. Die Woche im Überblick.

Starbucks ist weiterhin die wertvollste Restaurantmarke der Welt. Einer Rangliste von Brand Finance zufolge konnte die Kaffeehauskette ihren Marktwert sogar um 5 Prozent auf 41 Milliarden US-Dollar steigern – und das, obwohl sie sogar in den USA eine Maskenpflicht eingeführt hat, worüber sich eine Kundin auf Facebook mokierte. Nachdem sie, so Der Spiegel, in einer Filiale in San Diego nicht bedient worden war, weil sie keine Maske trug, hatte Amber Gilles sich über den Barista Lenin Gutierrez beschwert und ihm gedroht, nächstes Mal die Polizei zu rufen. Dumm gelaufen: Eine Spendenkampagne erbrachte daraufhin 100.000 Dollar für den angeprangerten Barista – von denen Gilles nun die Hälfte abhaben möchte. Als Beweis für ihre Behauptung, keine Maske zu tragen, weil sie an Asthma leide, legte sie zwei Dokumente vor: einen Arztbericht von einer Untersuchung ihres Beckens im Jahr 2015 und einen handgeschriebenen Zettel eines Chiropraktikers, der ihr eine Erkrankung der Atemwege bestätigte.

Einen Shitstorm löste auch der Hamburger Hotelier (Grand Elysée) und Steakhouse-Betreiber Eugen Block aus, indem er das Robert-Koch-Institut schriftlich um Aufklärung bat, wie gefährlich das Coronavirus im Vergleich mit herkömmlichen Grippeviren sei. Auf Facebook wurde er daraufhin als „Ignorant“ und „eingebildeter Großschwätzer“ beschimpft, der mit seiner Überheblichkeit andere gefährde, wie die AHGZ berichtet. Block hatte bereits im März den Verdacht geäußert, dass das Virus harmloser sei, als es in den Medien dargestellt würde.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben auch Coca-Cola einen massiven Gewinneinbruch beschert. Im 2. Quartal brach der Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahr um fast ein Drittel auf 1,6 Milliarden Dollar ein und auch der Umsatz ging um fast 30 Prozent zurück. Vor allem bei Restaurantketten, die ihre Filialen wegen der Pandemie schließen mussten, ließ die Nachfrage stark nach. Der Vorstandschef von Coca-Cola, James Quincey, geht dennoch davon aus, dass das Unternehmen das Schlimmste bereits hinter sich habe, obwohl sich mittlerweile fast 4 Millionen Amerikaner infiziert haben, 143.190 daran gestorben sind und ein Ende der Pandemie nicht abzusehen ist.

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