Hamburger Schule

Chronik der Woche

Der Neil-Young-Fan Jörg Müller übernimmt eine Großwäscherei. Der St. Pauli-Fan Klaus Klische ist nun auch Stadtmeister. Und ein taz-Autor ist kein Fan von Franzbrötchen und Labskaus. Die Woche im Überblick.

Fünfzehn Jahre lang war Jörg Müller General Manager im Hotel Fürstenhof in Leipzig, das unter seiner Leitung zum führenden Luxushotel der Messestadt avancierte. Nun ist er ab sofort Prokurist der Fliegel Textilservice Holding, einer Großwäscherei mit Hauptsitz in Berlin, die seit 1992 die Hotellerie mit Miet-, Lohn-, Gäste- und Kochwäsche beliefert.
Den Fokus möchte er auf die Digitalisierung und Nachhaltigkeit legen.
Müller blickt auf eine langjährige Karriere in der gehobenen internationalen Hotellerie zurück. Zuvor war der 57-jährige als General Manager im Grand Hotel Residencia auf Gran Canaria sowie in verschiedenen leitenden Positionen im damaligen Raffles Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg, dem Hamburg Marriott Hotel, dem Renaissance Hotel Hamburg sowie dem Renaissance London Heathrow Hotel tätig. Der Fliegel Textilservice ist einer der Gesellschafter von Servitex, einem Verbund inhabergeführter, mittelständischer Dienstleister, der sich auf Textilpflege für die Hotellerie spezialisiert hat und auch an der nächsten Gastro Vision teilnimmt. 

Fan von Neil Young und des FC St. Pauli - Jörg Müller

Die Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Transparenz sind auch Themen der Gastro Vision 2020. Veranstalter Klaus Klische, ein ausgewiesener Fan des Hamburger Stadtmeisters FC St. Pauli, in Tophotel: „Digitale Lösungen und Konzepte werden immer differenzierter. Außerdem rücken die Geschichte der Marke und die Qualität der Produkte in den Fokus. Die Gäste wünschen sich transparente Konzepte und legen Wert darauf zu erfahren, woher die Produkte kommen und wie sie hergestellt werden. Entsprechend geht der Zuwachs an Bio-Produkten weiter. Und es gibt nach wie vor eine große Nachfrage nach vegetarischen und veganen Alternativen sowie nach Superfood, aber auch nach hochwertigem Fleisch.“

Einladungsbroschüre der Gastro Vision

Es gibt also gute Gründe dafür, nach Hamburg zu kommen, aber das Essen ist eher keiner. Das findet zumindest Alexander Diehl, der sich in der taz über Aalsuppe und typische Hamburger Gerichte hergemacht hat und in seinem Beitrag auch der Frage nachgeht, ob zum Labskaus ein Rollmops gehört: „An Fisch mangelte es den Seeleuten, die traditionell mit der so leckeren wie unansehnlichen Matschepampe aus Rindfleisch und Kartoffel und Roter Bete verpflegt wurden, ja gerade nicht. Ob es also die Erwartung des küstenfernen Publikums war, dass da Fisch reinmuss?“

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