Ein Bisschen Online

Online herrscht Gleichberechtigung

Im vergangenen Jahr wurden fast doppelt so viele Lebensmittel online bestellt.

Die Skepsis, dass online bestellte Lebensmittel nicht mehr frisch sind, wenn sie an den Endverbraucher ausgeliefert werden, war 2019 nicht mehr so weit verbreitet wie in den Jahren zuvor. So legte der E-Commerce in diesem Segment im vergangenen Jahr um mehr als 17 Prozent zu und 6 Prozent aller Online-Bestellungen waren bereits Lebensmittel. Das hob Gero Furchheim, der Präsident des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel (bevh), hervor, als er am Dienstag seinen Jahresbericht vorstellte.

Jeder dritte Online-Käufer bestellt mit seinem Smartphone

Das Wachstum verdankt der E-Commerce hauptsächlich kleineren Firmen und regionalen Lieferdiensten von Gemüse,  zumal sich einige große Anbieter 2019 ganz oder teilweise vom Markt verabschiedet haben. Insgesamt wurden Lebensmittel im Wert von 1,6 Milliarden Euro bestellt, 2018 waren es nur 1,36 Milliarden. Der stationäre Handel setzte hingegen Waren im Wert von 120 Milliarden Euro ab.

Der bevh-Studie zufolge sind die Online-Käufer von Lebensmitteln je zur Hälfte Männer und Frauen. Zumindest online ist der Einkauf damit keine Domäne von Frauen mehr.

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