Haiku statt Harakiri

Kochen wie ein Samurai

Mit japanischen Messern sollte man lieber keine Bierflaschen oder Dosen öffnen. Dafür sind sie einfach zu scharf – und zu kostbar.

Wer ein hochwertiges Küchenmesser benötigt, kommt an Chroma kaum vorbei. Das Wildauer Unternehmen führte in den Achtzigerjahren das Damaszener Messer in Deutschland ein und sorgte dafür, dass japanische Messer schon bald in keiner Profi-Küche mehr fehlten. Spezialisiert auf sehr scharfe und schnitthaltige Klingen mit V-Schliff und leicht nachzuschärfende Messer, stellt Chroma sein Sortiment im März auf der Gastro Vision vor.

Zum Kundenkreis von Chroma zählen ambitionierte Hobbyköche ebenso wie Design Lover. Und natürlich auch Star- und Sterneköche wie Christian Bau, Harald Wohlfahrt oder Tim Raue, der sein „absolutes Lieblingsmesser“,  das Kurouchi von Haiku, „endgeil“ findet.

Schwarz geschmiedet - das Kurouchi von Haiku

Die Klinge des Kurouchi verfügt bereits bei der Auslieferung über eine atemberaubende Schärfe. Durch Nachschleifen kann die Schneidleistung auf eine für herkömmliche Küchenmesser nahezu unerreichbare Schärfe gebracht werden. Möglich macht das die besondere Bauart der Klinge: eine Sandwichkonstruktion, die im Kern aus extrem harten AOKO-Stahl in traditioneller Handarbeit gefertigt und durch je eine Lage weicheren Eisens geschützt wird.

Ihren typisch archaischen Charakter verdankt das Kurouchi-Messer seiner Herkunft, der Region Tosa im Süden Japans, die für ihre lange Tradition des Messerschmiedens und ihre raue, wilde und zerfurchte Landschaft bekannt ist.

Ins Deutsche übersetzt heißt Kurouchi in etwa „schwarz geschmiedet“. Und der Griff ist aus schwarz lasiertem Hartholz der Magnolie gefertigt.

Der Name wird von Hand in die Klinge gehämmert

Die Haiku-Messer wiederum stammen aus den Werkstätten von Herrn Hirotsugu und vereinen traditionelle Handwerkskunst mit Eleganz und hochwertigen Materialien. Eine Serie besteht aus 6 verschiedenen Messern, die in einer dekorativen Holzkiste samt einem Fläschchen Hamono-Abura-Öl für die Klingenpflege und Rostverhinderung ausgeliefert werden. Zusätzlich liegt jedem Haiku-Pro-Messer ein japanisches Handtuch bei und dem Sashimi-Messer das klassische Stirnband der Sushi-Meister.

Haiku-Messer erkennt man am Falken und am Meguki, dem kleinen Bambus-Pin im Griff aus Honoki-Holz, der die schwarze Zwinge hält – wie einst bei den Schwertern der Samurai. Der Name „Haiku“ wird von Hand in die Klinge gehämmert. Und das Schönste ist: Bei korrekter Pflege können diese Kunstwerke vererbt werden.

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