Augen auf im Straßenverkehr!

Unsere Woche im Schnelldurchlauf

Bundeskanzler lieben es deftig. Der Trend geht zum Big Trolley. Fleisch ist oft mit antibiotikaresistenten Keimen belastet. Und im Straßenverkehr geht es hoch her. 

Deutsche Bundeskanzler sind nicht gerade dafür bekannt, dass sie über einen exquisiten kulinarischen Geschmack verfügen. Helmut Kohl servierte seinen (Staats-) Gästen mit Vorliebe Pfälzer Saumagen. Gerhard Schröder kann sich ein Leben ohne Kraftriegel für Facharbeiter (= Currywurst mit Pommes) nicht vorstellen. Und die ehemalige Grünkohlkönigin Angela Merkels ist, so die Frankfurter Allgemeine Zeitung, „berüchtigt dafür, selbst Gäste von höchstem Rang mit Schnitzel und Kartoffelsalat abzuspeisen, anstatt im KaDeWe Austern zu besorgen“. Was Muttis NachfolgerIn im Kanzleramt am liebsten isst, wissen wir nicht, aber es wird wohl auf mit zertifizierter Kohle gegrilltes Fleisch aus der Region (Annalena Baerbock), Öcher Puttes (Armin Laschet) oder Labskaus (Olaf Scholz) hinauslaufen. 

Einer Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen IQ zufolge, kaufen Verbraucher seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie seltener ein und mindestens jedem Zweiten macht es weniger Spaß. „Spontane Einkaufstrips zum Bäcker, in den Drogeriemarkt oder um schnell noch ein bisschen Aufschnitt an der Fleischtheke zu holen, würden immer seltener“, meint Thomas Montiel Castro in absatzwirtschaft. Der Trend gehe vielmehr zum „Big Trolley”, dem großen Einkaufswagen.  Von dem neuen Einkaufsverhalten profitierten vor allem mittelgroße Supermärkte wie Rewe oder Edeka. 

Einer Untersuchung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zufolge, ist Fleisch bei Discountern wie Aldi oder Lidl oft mit  antibiotikaresistenten Keimen belastet.  Der Vorstandsvorsitzende des Weltärztebundes , Frank Ulrich Montgomery, appelliert deshalb an das EU-Parlament, die Massenmedikation mit Reserve-Antibiotika in der industriellen Tierhaltung zu verbieten.

… und dann war da noch der Taxifahrer, der in Mönchengladbach unterwegs anhielt und ein Pärchen vor die Tür setzte, weil ihre Pizzen zu sehr nach Knoblauch rochen. Als die Frau sich daraufhin vor das Auto stellte, fuhr er trotzdem los, sodass sie auf die Motorhaube geriet und nach einigen Metern auf die Straße stürzte. Erst zwei Wochen zuvor war es Ludwigsburg zu einer Prügelei gekommen, als ein Radfahrer mit einem Fußgänger kollidierte, woraufhin dessen Salatgurke zerbrach.

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