Leere Regale

Engpässe und Ausfälle

Die Lieferkrise verschärft sich. Drohen uns bald englische Verhältnisse?  

Mitte Oktober standen Verbraucher erstmals vor leeren Regalen. So hatte der Discounter Aldi Nord den Start seiner Kollektion „Aldi Original“ verschieben müssen und auch bei der Konkurrenz kam es zu Verzögerungen, angeblich weil Lidl Aktionsartikel den Werbeterminen anpasste. Nun muss aber auch im Food-Bereich mit Lieferengpässen gerechnet werden.

So räumte die zu Rewe gehörende Lekkerland-Gruppe, die vor allem Tankstellen und Kioske beliefert, „anhaltende Engpässe und Ausfälle“ ein, wie die „Lebensmittelzeitung“ berichtet. Und auch die Transgourmet-Tochter Selgros beklagt eine „angespannte Warenverfügbarkeit und Lieferfähigkeit der Industrie“. 

Betroffen sind wohl vor allem Getränke und Süßwaren von Marken wie Coca-Cola, Ferrero, Bahlsen und Mars. Doch es sind offenbar nicht allein Lieferkettenprobleme, die dazu führen könnten, dass uns im Jahresendgeschäft englische Verhältnisse drohen, sondern auch die Rohstoffkrise. Die Preise für Aluminium, aus dem bekanntlich Dosen hergestellt werden, sind in den vergangenen Monaten ebenso gestiegen wie die für Edelstahl, Papier und Plastik, sodass Hersteller die erhöhten Kosten an den Einzelhandel und damit letztlich an den Verbraucher weitergeben wollen – und damit die Inflation kräftig anheizen könnten. 

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